Feinmotorik

Feinmotorik

Bei Kindern:

Ich bin Feinmotoriktherapeutin nach Stehn und habe in dieser Ausbildung kennengelernt, welche Sitz- bzw. Stifthaltung für das jeweilige Kind wichtig ist. Ich werte anhand des Schriftbildes die Grafomotorik aus und gebe Übungsmaterial zur Verbesserung als Hausaufgabe mit. Außerdem überprüfe ich die Visuomotorik sowie die versteckte Linkshändigkeit (Hand-Dominanz-Test).

Es stehen eine Vielzahl von Übungsmaterialien sowie Hilfsmittel für die Kinder zur Verfügung. Da ich auch Kunsttherapeutin bin, versuche ich auch mit kreativen Medien die Lust der Kinder an feinmotorischen Aktionen zu wecken.

Bei den Erwachsenen geht es in diesem Bereich um:

  • neurologische Krankheiten, wie z.B. Schlaganfällen, M.Parkinson oder MS
  • Zustand nach Chemotherapien, die Auswirkungen auf die pheripheren Nerven haben
  • Zustand nach Hand-OP, entweder nach einem Unfall oder Dupuytren-Kontraktur
  • Traumata, z.B. Strecksehnenruptur, Beugesehnenveletzungen oder Nervenverletzungen
  • Degenerative Erkrankungen, z.B. Rhizarthrose
  • Überlastungssyndrome, z.B. Carpaltunnelsyndrom
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
    – chronisch entzündliche Erkrankungen, wie z.B. rheumatoide oder juvenile idiopathische Arthritis, Morbus Bechterew
    – Weichteilrheumatismus, z.B. Fibromyalgiesyndrom

Nach einer Befundsaufnahme wird ein Therapiekonzept entwickelt, bei dem der Patient auch zu Hause täglich Übungen durchführen muss, damit die Therapieerfolge schnell sichtbar sind und der Patient dadurch schnell Erfolgserlebnisse erfährt.

Z.B. kann nach der Untersuchung zerebraler Handfunktionsstörungen oder nach einem neurologisch ausgerichteten Schreibtraining gezielt ein Übungsprogramm entwickelt werden.